Teufelsbrücke & Schöllenenschlucht
Teufelsbrücke & Schöllenen
Der Teufel wird von Einheimischen überlistet.
Die Teufelsbrücke, welche bereits im 13. Jahrhundert aus Holz errichtet worden war und um 1585 durch eine Steinerne ersetzt wurde, erschliesst bis heute die Schöllenenschlucht und ermöglicht die Durchfahrt von Norden nach Süden und umgekehrt über den Gotthardpass. Die Steinbrücke wurde mittlerweile mehrmals ersetzt und erweitert. Die neueste Brücke stammt aus dem Jahre 1956.
Wer heute durch das Gotthardmassiv in Richting Süden gelangen will, fährt durch den Tunnel. Über viele Jahrhunderte war die zerklüftete Schöllenenschlucht im Kanton Uri aber eine äusserst schwierig zu überwindende und gefährliche Barriere für Reisende. Der enge Felsriegel oberhalb Göschenen versperrte seit jeher den Zugang zum Gotthard und damit den Übergang Richtung Süden. Es erwies sich deshalb als ausgesprochen schwierig, dort eine Brücke zu bauen.
Die Sage der Teufelsbrücke zeigt auf, wie schwierig die Situation war und erzählt von den vergeblichen Bemühungen, einen Saumweg durch die enge Schöllenenschlucht anzulegen und eine Brücke über die junge Reuss zu errichten, umgeben von senkrechten Felswänden. Auch der berühmte Teufelsstein unterhalb Göschenen erinnert an die berühmte Sage und den Pakt mit dem Teufel.
Schöllenen Rundweg - auf eigene Faust auf Teufels Spuren
Wer einen schaurigen Blick in die Schöllenenschlucht erhaschen möchte, sollte während den Sommermonaten den Rundweg Schöllenen unter die Füsse nehmen. Er ist einfach begehbar und dauert bei gemütlichem Tempo höchstens 30 Minuten. Die senkrechten Felswände und die rauschende Reuss bieten einen faszinierenden Anblick. Das Restaurant Teufelsbrücke liegt direkt bei der gleichnamigen Brücke. Während des Sommers können Gäste bei Speis und Trank den Mythos Gotthard auf sich wirken lassen.